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ARAG Pflegeversicherung Tarif PIN

Beim Pflegetagegeld Tarif ARAG PIN handelt es sich um einen sogenannten flexiblen Tarif. Das bedeutet Sie können Ihre gewünschten Absicherungen für alle 5 Pflegegrade selber auswählen. Daher entsprechen die Leistungen in den Pflegegraden exakt ihren Wünschen. Im Unterschied zu anderen flexiblen Tarifen können hier auch niedrige Pflegegrade höher abgesichert sein als höhere Pflegegrade. So kann Ihre gewählte Absicherungshöhe zum Beispiel in Pflegegrad 3 höher sein als in Pflegegrad 5.

Leistungen ARAG Pflegeversicherung PIN

Bei häuslicher Pflege
zahlt die ARAG Pflegeversicherung PIN das jeweils in den Pflegegraden 1-5 vereinbarte Pflegetagegeld. Es wird immer die selbe Leistung erbracht, egal ob die Pflegebedürftige Person von einer Fachkraft, von ihren Angehörigen oder Freunden gepflegt wird.

Bei vollstationärer Pflege
zahlt die ARAG in den Pflegegraden 1-5 das jeweils vereinbarte Pflegetagegeld.

Beitragsbefreiung im Leistungsfall
Im Leistungsfall besteht für die versicherte Person eine Beitragsfreiheit, wenn für diese eine Pflegebedürftigkeit nach mindestens Pflegegrad 4 besteht.

Einmalleistung bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit
Die versicherte Person erhält eine Einmalleistung in Höhe des 60-fachen erstmals zu leistenden Tagesgeldbetrages, nach erstmaliger Gewährung eines Pflegetagegeldes. Eine Einmalleistung wird währen der gesamten Vertragslaufzeit nur einmalig gewährt.

Maximales Eintrittsalter
Das maximale Aufnahmealter der Pflegeversicherung ist das 65. Lebensjahr.

Verzicht auf Wartezeit
Der Versicherer verzichtet auf eine Wartezeit, das heißt sollte eine Pflegebedürftigkeit direkt nach dem Abschluss einer Pflegeversicherung bestehen, kann die betroffene Person ihre vereinbarten Leistungen sofort in Anspruch nehmen.

Dynamik
Im Pflegetagegeld Tarif ARAG PIN wird die Möglichkeit einer Dynamik geboten. Der Versicherer bietet die Möglichkeit das versicherte Pflegegeld ohne erneute Gesundheitsprüfung alle drei Jahre entsprechend der Entwicklung der allgemeinen Lebenshaltungskosten um bis zu 10% erhöhen. Allerdings, lehnt der Versicherungsnehmer zweimal hintereinander ab, erlischt der Anspruch auf Anpassung. Dies gilt auch im Leistungsfall.

Verzicht auf Kündigungsrecht
Ja, die ARAG verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.

Geltungsbereich
Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und den Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sowie der Schweiz.

Maximale Absicherungshöhe
Maximal kann ein Tagessatz von
Pflegegrad 1 bis 150 Euro
Pflegegrad 2 bis 150 Euro
Pflegegrad 3 bis 150 Euro
Pflegegrad 4 bis 150 Euro
Pflegegrad 5 bis 150 Euro versichert werden.

Gesundheitsfragen ARAG Pflegeversicherung PIN

1 Fragen zur Person: 
Größe / Gewicht

2 Trifft eine der folgenden Angaben auf Sie zu? 
Es besteht Pflegebedürftigkeit bzw. es wurde ein Antrag auf Anerkennung eines Pflegegrades gestellt, oder es ist eine Antragsstellung geplant/angeraten, oder Sie haben bereits Leistungen aus der sozialen oder privaten Pflegepflichtversicherung bezogen.

Ihre Selbstständigkeit ist gesundheitlich beeinträchtigt und Sie waren in den letzten 12 Monaten auf Hilfe angewiesen. Diese sechs Lebensbereiche sind maßgebend:

1. Mobilität
2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
4. Selbstversorgung
5. Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Bei der Beantwortung der Gesundheitsfrage sind die folgenden Erläuterungen zugrunde zu legen.

1. Mobilität: Positionswechsel im Bett, Halten einer stabilen Sitzposition, Umsetzen, Fortbewegen innerhalb des Wohnbereichs, Treppensteigen;

2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: Erkennen von Personen aus dem näheren Umfeld, örtliche Orientierung, zeitliche Orientierung, Erinnern an wesentliche Ereignisse oder Beobachtungen, Steuern von mehrschrittigen Alltagshandlungen, Treffen von Entscheidungen im Alltagsleben, Verstehen von Sachverhalten und Informationen, Erkennen von Risiken und Gefahren, Mitteilen von elementaren Bedürfnissen, Verstehen von Aufforderungen, Beteiligen an einem Gespräch;

3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: motorisch geprägte Verhaltensauffälligkeiten, nächtliche Unruhe, selbstschädigendes und autoaggressives Verhalten, Beschädigen von Gegenständen, physisch aggressives Verhalten gegenüber anderen Personen, verbale Aggression, andere pflegerelevante vokale Auffälligkeiten, Abwehr pflegerischer und anderer unterstützender Maßnahmen, Wahnvorstellungen, Ängste, Antriebslosigkeit bei depressiver Stimmungslage, sozial inadäquate Verhaltensweisen, sonstige pflegerelevante inadäquate Handlungen;

4. Selbstversorgung: Waschen des vorderen Oberkörpers, Körperpflege im Bereich des Kopfes, Waschen des Intimbereichs, Duschen und Baden einschließlich Waschen der Haare, An- und Auskleiden des Oberkörpers, An- und Auskleiden des Unterkörpers, mundgerechtes Zubereiten der Nahrung und Eingießen von Getränken, Essen, Trinken, Benutzen einer Toilette oder eines Toilettenstuhls, Bewältigen der Folgen einer Harninkontinenz und Umgang mit Dauerkatheter und Urostoma, Bewältigen der Folgen einer Stuhlinkontinenz und Umgang mit Stoma, Ernährung parenteral oder über Sonde;

5. Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen:
a) in Bezug auf Medikation, Injektionen, Versorgung intravenöser Zugänge, Absaugen und Sauerstoffgabe, Einreibungen sowie Kälte- und Wärmeanwendungen, Messung und Deutung von Körperzuständen, körpernahe Hilfsmittel,
b) in Bezug auf Verbandswechsel und Wundversorgung, Versorgung mit Stoma, regelmäßige Einmalkatheterisierung und Nutzung von Abführmethoden, Therapiemaßnahmen in häuslicher Umgebung,
c) in Bezug auf zeit- und technikintensive Maßnahmen in häuslicher Umgebung, Arztbesuche, Besuche anderer medizinischer oder therapeutischer Einrichtungen, zeitlich ausgedehnte Besuche medizinischer oder therapeutischer Einrichtungen, Besuch von Einrichtungen zur Frühförderung bei Kindern sowie
d) in Bezug auf das Einhalten einer Diät oder anderer krankheits- oder therapiebedingter Verhaltensvorschriften;

6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: Gestaltung des Tagesablaufs und Anpassung an Veränderungen, Ruhen und Schlafen, Sichbeschäftigen, Vornehmen von in die Zukunft gerichteten Planungen, Interaktion mit Personen im direkten Kontakt, Kontaktpflege zu Personen außerhalb des direkten Umfelds. Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten, die dazu führen, dass die Haushaltsführung nicht mehr ohne Hilfe bewältigt werden kann, werden bei den Kriterien der vorstehend genannten Bereiche berücksichtigt.

3 Besteht oder bestand innerhalb der letzten fünf Jahre 
eine der folgenden Erkrankungen oder hat ein Arzt einen entsprechenden Verdacht geäußert?

Chromosomenveränderung:
Down-Syndrom (Trisomie 21)

Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems: 
Fibromyalgie, Gelenkarthrosen, Glasknochenkrankheit, Marmorknochenkrankheit, Morbus Bechterew, Muskelschwund, Osteoporose, rheumatoide / chronische Arthritis

Erkrankungen des Zentralen-Nervensystems und der Sinnesorgane:
Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Arteriosklerose, Ataxie, Chorea Huntington, Creutzfeldt-Jakob, Demenz, Epilepsie, Gehirnerkrankung,
Hirntumor, Kinderlähmung, Koma, Makuladegeneration, Multiple Sklerose, Myasthenia gravis, Netzhauterkrankung, Parkinson-Erkrankung, Polyneuropathie, Querschnittslähmung, Schlaganfall, Sehnervschädigung

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems:
Angina Pectoris, Arterienaneurysma, Embolie, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Herzklappenerkrankungen, Koronare Herzkrankheit (KHK), Ulcus cruris (chronisches Unterschenkelgeschwür), Vorhofflimmern

Erkrankungen/Schädigungen innerer Organe und Stoffwechselerkrankungen:
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), chronische Lebererkrankung, chronische Nierenerkrankungen, Colitis ulcerosa, Diabetes mellitus, Lungenemphysem, Morbus Crohn, Mukoviszidose, Strahlenfolgen, Zustand nach Organtransplantation

Krebserkrankungen und Infektionskrankheiten:
Alle Arten von malignen (bösartigen) Tumorerkrankungen, HIV-Infektion, Leukämie, Osteomyelitis, Tuberkulose

Psychische-Erkrankungen und Suchterkrankungen:
Alkohol-/Drogen-/Medikamentenabhängigkeit, Autismus, Depressionen, Psychose, Schizophrenie

4 Besteht bei Ihnen eine anerkannte Behinderung 
oder läuft ein Feststellungsverfahren nach SGB IX bzw. ist eines geplant/angeraten, oder trifft es zu, dass Sie Leistungen wegen Erwerbsminderung, Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Dienstunfähigkeit bereits erhalten bzw. beantragt haben?

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