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DFV Pflegeversicherung Tarif PZV

Der Tarif PZV ist die Pflegeversicherung der Deutschen Familienversicherung nach Pflegegraden. Diese Pflegetagegeldversicherung ist ein sogenannter starrer Tarif. Bei dem Tarif PZV ist die Höhe der Absicherung in den einzelnen Pflegegraden fest von der Gesellschaft vorgegeben. Es gibt vier mögliche Tarifvarianten zu wählen, welche eine unterschiedliche Absicherungshöhe bieten. Zu wählen ist zwischen den Varianten Basis, Komfort, Premium und Exklusiv. Eine weitere Besonderheit des Tarifes ist ein Dynamikzusatzbaustein, welcher auf Wunsch dazu gebucht werden kann. Durch diesen Zusatzbaustein wird das versicherte Pflegetagegeld im Leistungsfall alle 3 Jahre um 10% erhöht.

Leistungen DFV Pflegeversicherung PZV

Die Leistungen der 5 Pflegegrade sind angelegt an die gesetzlichen Leistungen. So ist die Basis Variante das doppelte, die Komfort Variante das dreifache, die Premium Variante das vierfache und die Exklusiv Variante das fünffache der gesetzlichen Leistungen. Daraus ergeben sich folgende Leistungen für die 5 Pflegegrade in den 4 verschiedenen Varianten für häusliche und vollstationäre Pflege.

Variante 1: doppelte Leistungen – Basis
Pflegegrad 1 Pflegegrad 2 Pflegegrad 3 Pflegegrad 4 Pflegegrad 5
Häusliche Pflege 125 € 316 € 545 € 728 € 901 €
Vollstationäre Pflege 901 € 901 € 901 € 901 € 901 €
Variante 2: dreifache Leistungen – Komfort
Pflegegrad 1 Pflegegrad 2 Pflegegrad 3 Pflegegrad 4 Pflegegrad 5
Häusliche Pflege 250 € 632 € 1.090 € 1.456 € 1.802 €
Vollstationäre Pflege 1.802 € 1.802 € 1.802 € 1.802 € 1.802 €
Variante 3: vierfache Leistungen – Premium
Pflegegrad 1 Pflegegrad 2 Pflegegrad 3 Pflegegrad 4 Pflegegrad 5
Häusliche Pflege 375 € 948 € 1.635 € 2.184 € 2.703 €
Vollstationäre Pflege 2.703 € 2.703 € 2.703 € 2.703 € 2.703 €
Variante 4: fünffache Leistungen – Exklusiv
Pflegegrad 1 Pflegegrad 2 Pflegegrad 3 Pflegegrad 4 Pflegegrad 5
Häusliche Pflege 500 € 1.264 € 2.180 € 2.912 € 3.604 €
Vollstationäre Pflege 3.604 € 3.604 € 3.604 € 3.604 € 3.604 €

Bei der häuslichen Pflege wird immer die selbe Leistung erbracht, egal ob die Pflegebedürftige Person von einer Fachkraft, von ihren Angehörigen oder Freunden gepflegt wird.

Beitragsbefreiung im Leistungsfall
Im Leistungsfall besteht für eine versicherte Person eine Beitragsbefreiung, wenn diese eine Pflegebedürftigkeit nach Pflegegrad 1 hat.

Einmalleistungen bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit
In den Tarifvarianten Basis und Komfort bittet die Pflegetagegeldversicherung PZV keine Einmalleistung im Leistungsfall. In der Tarifvariante Premium wird eine Einmalleistung in Höhe von 20.000€ geboten, dafür muss die Pflegebedürftigkeit aber durch einen Unfall verursacht wurden sein. Außerdem wird eine Einmalleistung in Höhe von 2.000€ geboten bei Einstufung oder Höherstufung in den Pflegegraden. Das gleiche gilt für die Tarifvariante Exklusiv. Hier wird eine Einmalleistung in Höhe von 40.000€ bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit durch einen Unfall geboten und eine Einmalleistung von 4.000€ bei Einstufung oder Höherstufung in den Pflegegraden geboten.

Maximales Eintrittsalter
Maximal ist eine Aufnahme in den Tarif bis zum 75. Lebensjahr möglich.

Verzicht auf Wartezeit
Der Versicherer verzichtet auf eine Wartezeit , das heißt sollte eine Pflegebedürftigkeit direkt nach dem Abschluss der Pflegeversicherung bestehen, kann die betroffene Person ihre vereinbarten Leistungen sofort in Anspruch nehmen.

Dynamik
Im Pflegetagegeld Tarif PZV  wird die Möglichkeit bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres geboten, das versicherte Pflegegeld ohne erneute Gesundheitsprüfung alle drei Jahre um 5% oder auf Antrag um den statistischen Verbraucherindex zu erhöhen. An der Dynamik kann die versicherte Person auch nach der Vollendung des 60. Lebensjahres teilnehmen, sofern sie vor Vollendung des 60. Lebensjahres an drei unmittelbar vorausgegangenen Versicherungsdynamiken teilgenommen hat. Wenn der zusätzliche Dynamikbaustein mit abgeschlossen wurde, erhöht sich auch im Leistungsfall das versicherte Pflegegeld, unter Aufrechterhaltung der Beitragsbefreiung, in dem jeweils eingestuften Pflegegrad alle 3 Jahre um 10%. Soweit die versicherte Person in einen anderen Pflegegrad eingestuft wird, können die bis dahin durch die Leistungsdynamik erworbenen Erhöhungen in absoluten Beiträgen auf den neuen Pflegegrad übertragen werden.

Verzicht auf ordentliches Kündigungsrecht
Ja die Deutsche Familienversicherung verzichtet in Tarif PZV auf das ordentliche Kündigungsrecht.

Geltungsbereich
Der Versicherungsschutz erstreckt sich weltweit.

Maximal versicherbare Tagessätze
Maximal kann in der höchsten Tarifvariante die gesetzliche Leistung vervierfacht werden.

Gesundheitsfragen DFV Pflegeversicherung PZV

1 Fragen zur Person:
Größe / Gewicht

2 Hat die zu versichernde Person
eine Behinderung mit einem Grad von 50 oder mehr, jemals einen Antrag auf Feststellung von Pflegebedürftigkeit, Berufs-, Dienst- oder Erwerbsunfähigkeit gestellt, sind bei ihr stationäre Behandlungen, Operationen oder Rehamaßnahmen vorgesehen oder angeraten oder besteht bei ihr eine Schwangerschaft oder bestand bei der zu versichernden Person in den letzten fünf Jahren eine der nachfolgenden Erkrankungen oder deren Folgen:

Erkrankungen des Nerven – Systems, der Psyche, des Gehirns, der Netzhaut oder des Sehnervs
Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Aneurysma, Apallisches Syndrom, Autismus, Chorea Huntington, Creutzfeldt – Jakob, Demenz, Epilepsie, Gehirnblutung, Kinderlähmung, Koma, Lähmung, Makuladegeneration, Multiple Sklerose, Netzhautablösung sowie Schädigung des Sehnervs, Neuropathie, Parkinson, Pick–Krankheit, Psychose, Neurose, Schizophrenie, Manie, Depression, Querschnittlähmung, Rückenmarkkrankheiten, Schädel–Hirn–Trauma, Schädigung oder Erkrankung des Gehirns oder des Nervensystems, Schlaganfall, Subarachnoidalblutung, Suchterkrankung, zerebrale Durchblutungsstörungen, zerebrovaskuläre Erkrankungen

Erkrankungen des Herz – Kreislauf – Systems oder Stoffwechselerkrankungen
Aortenaneuerysma, Aorteninsuffizienz, arterielle Verschlusskrankheit, Bypass, Arterienverkalkung, Embolien, Hämophilie (Bluterkrankheit), Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Diabetes mellitus (Zucker), Sichelzellenanämie, Hämolytische Anämie

Erkrankungen der inneren Organe oder HIV-Infektionen
Asthma bronchiale, Erkrankungen und Funktionsstörungen der Lunge, HIV – Infektion, Immundefekte, Mukoviszidose, Organ– oder Gewebetransplantation, Sarkoidose, Lebererkrankungen, Hepatitis B oder C, Nierenerkrankungen, Nierenfunktionsstörungen, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn

Erkrankungen der Knochen, der Gelenke oder des Bewegungsapparates
Arm – und Beinamputationen, Morbus Bechterew, Osteoporose, Polyarthritis, rheumatische Erkrankungen, sklerotische Erkrankungen, subdurale Hämatome

Tumorerkrankungen
Gutartige Tumore des Gehirns, bösartige Tumoren, Krebserkrankungen des Blut- oder Lymphsystems?

3 Ab einem Alter von 65 Jahren werden außerdem folgende Gesundheitsfragen gestellt:
Trägt die zu versichernde Person Körperersatzstücke, Prothesen, Gefäßstützen (z.B. Stent) oder einen Herzschrittmacher oder benötigt sie Hilfe bei den Verrichtungen des täglichen Lebens (Hilfestellung oder Hilfsmittel beim An- und Ausziehen, Essen, Gehen oder Treppensteigen, wie z.B. Gehhilfen, Unterarmstützen, Treppenlift, Rollator oder Rollstuhl)?

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